Schauspielkurs in Hamburg

Einigen wird wahrscheinlich bekannt sein, dass ich seit einiger Zeit immer wieder auch im Schauspielbereich tätig bin. Unter anderem hatte ich zum Beispiel eine Kleindarstellerrolle im ZDF-Spielfilm „Die Venus im vierten Haus“, oder habe das Double für Jella Haase im Kinofilm „Vielmachglas“ gespielt. Um meine Vita (so etwas wie der Lebenslauf im Schauspielbereich) aktuell zu halten, möchte meine Agentur, dass ich immer wieder Schauspielkurse besuche. Das steigert die Chance für Castings in der Film- und Fernsehbranche vermittelt zu werden, da diese regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen als sehr wichtig empfinden. Genau aus diesem Grund und auch einfach weil ich unheimlich gerne Schauspielere, habe ich an einem viertätigen O-Schauspielkurs der Schule für Schauspiel in Hamburg teilgenommen. Insgesamt war der Kurs echt eine tolle Erfahrung und ich habe viel neues gelernt, unter anderem die Animal Acting Technik, die ich wirklich interessant finde. Auch wenn ich mir noch nicht so sicher bin, sie wirklich im Schauspielalltag anwenden zu können :D. Die Leute im Kurs waren auch super nett und hatten auch total verschieden Backgrounds, was das Ganze nochmal um einiges interessanter gemacht hat. Insgesamt war der Kurs sehr spielerisch untermalt, bei meinem letzten Schauspielkurs bei Lena Lessing in Berlin war das was komplett anderes. Dort musste man jeden Tag eine Szene für den nächsten Tag vorbereiten, und das außerhalb der Unterrichtszeiten. Und man wurde auch mal sehr stark kritisiertet. Was jetzt besser ist? Keine Ahnung 😀 Die Stadt Hamburg hat mir übrigens nicht so gut gefallen, warum auch immer kam mir alles sehr zugefüllt und dreckig vor. 😀 Bald bin ich übrigens schon beim nächsten Schauspielkurs, dann bei Bernard Hiller in Wien. Der ist ziemlich bekannt für seine Kurse und manche berichten, dass bei ihnen danach ein regelrechtes Umdenken stattgefunden hat. Da bin ich ja wirklich mal gespannt (ok das Wort benutze ich eindeutig zu oft), ob das bei mir auch passiert. Für den Schauspielkurs muss ich auch noch eine Szene lernen und neben den anderen Castings, die gerade auch noch laufen, wird das insgesamt sehr viel Text zum lernen. Aber ich freu mich auf die Zeit!

Was Moderieren?-Meine Leidenschaft

What Moderieren? Vor Menschen sprechen? Für viele scheint das Horror zu sein, mir macht es Spaß. Egal ob Podiumsdiskussionen, Veranstaltungen oder im Radio, ich moderiere für mein Leben gern. Mehr über meine Aktivitäten als Moderatorin erfahrt ihr genau hier.

Seit ich 17 Jahre alt bin moderiere ich regelmäßig im Radio. Einmal im Monat heißt es dann eine Stunde im FRS in Stuttgart ins Mikro reden. Das Radio moderieren macht mir eigentlich am meisten Spaß, ich liebe es  Menschen bei der Arbeit, im Auto oder wo auch immer mit interessanten Themen zum Denken anzuregen.

Außerdem sitze ich als jüngstes Mitglied im Programmbeirat von BigFM. Was heißt Programmbeirat? Ein Programmbeirat kontrolliert die Aktivitäten eines Radiosenders. In diesem Fall ist das BigFM, einer der größten Radiosender in Deutschland. Die Arbeit ist zwar nicht primär moderieren, jedoch bekommt man dort einen intensiven Einblick in den Radiosender und lernt viele, oftmals bekannte Moderatoren kennen.

Und nicht zuletzt moderiere ich liebend gerne (hmmm das hört sich aber spießig an?!) bei Veranstaltungen wie im April 2017 bei den Jugendmedientagen Baden-Württemberg, dem größten Kongress für junge Medienmachende in Baden-Württemberg. Oder zum Beispiel im Juli 2017 für den Ring politischer Jugend Biberach bei Podiumsdiskussionen mit den Bundestagskandidaten. Oder zum Beispiel im November 2017 für die Friedrich-Ebert Stiftung.

Egal ob in Podiumsdiskussionen oder Panels, das Interagieren mit Menschen macht mir einfach sehr viel Spaß und das genau deswegen liebe ich das Moderieren so sehr. (schon wieder so spießig?!)

Jetzt wirst ihr ja Bescheid! Und falls ich mal bei euch moderieren soll. Ha ha bisschen Eigenwerbung muss sein, dann einfach unter alina.welser@icloud.com melden. Humor würde ich mal sagen ist mein Spezialfeld. Hmmm würdest ihr mir da zustimmen?

xoxo

Eure Alina

Am Set von Aktenzeichen XY

Aktenzeichen XY war tatsächlich mein erster richtiger Schauspieldreh. Ich war total nervös und natürlich deswegen schonmal überpünktlich am Set. Im Nachhinein, muss man sagen, dass es fast schon peinlich war, wieee viel ich zu früh war. Angekommen hat mich gleich ein netter „Komparsenbetreuer“ begrüßt. Im ersten Reflex war ich nämlich sehr ehrfürchtig, da ich dachte, dass das bestimmt jemand ganz Hohes am Set sein müsste.

Noch zur Erklärung ein Komparsenbetreuer begleitet die Komparsen und Kleindarsteller am Set und schaut das alle Zeiten eingehalten werden. Danach gab es erstmal Essen, ich war total überrascht, hatte ich doch erst eine halbe Stunde zuvor noch Burger und Pommes gegessen. Das war auch schon wieder so typisch ich. :D. Null Hunger und dabei gab es sauleckeres und vor allem kostenlose Pizza. Und ich dachte am Anfang wirklich, dass es sofort mit Drehen losgeht. Nach ungefähr zwei Stunden warten, was total üblich bei Drehs ist, ging es dann auch wirklich los. Natürlich nicht mit der Rolle, die eigentlich für mich geplant war. Auch auf das sollte man sich einstellen. Ich spielte einen Partygast, der mit einer Gruppe redet und danach in eine Bar geht. Der Dreh an sich war sehr cool, wobei ich sehr schockiert war, wie viele Wiederholungen man pro Bild macht. Ratet mal? Es sind tatsächlich 10-15 Wiederholungen. Das heißt 10-15 Mal dasselbe machen. Irgendwann ist da schon sehr anstrengend, vor allem weil man immer die gleichen Bewegungen machen sollte. Alles in allem aber eine sehr schöne Erfahrung und es macht super Spaß mit dem Team am Set zu arbeiten. Übrigens: Weil es ein Nachtdreh war, bin ich erst um vier Uhr heimgekommen. 😀