Mai: 

Jugendpolitiktage in Berlin:

Die Jugendpolitiktage fanden dieses Jahr im Mai zum ersten Mal in Berlin satt. Primär dienen sie dazu jugendliches Engagement zu fördern und Jugendliche untereinander zu vernetzen. Ich würde gefragt, ob ich als Teamerin mit dabei sein könnte. Was macht eine Teamerin? Eine Teamerin betreut eine Gruppe von Teilnehmenden, das heißt sie arbeitet hauptsächlich im Hintergrund. Die Arbeit hat mir großen Spaß gemacht auch wenn ich die Tage nicht wirklich viel geschlafen.

Schauspielworkshop in Berlin:

Fünf Tage daheim, im der Zwischenzeit zwei Podiumsdiskussionen moderiert und schon ging es für mich wieder nach Berlin.  Ich hatte mich für einen einwöchigen  Schauspielworkshop von Lena Lessing, die schon sehr bekannte US-Schauspielerinnen betreut hat,  beworben. Nachdem ich erstmal auf der Warteliste gelandet bin, habe ich dann doch noch eine Zusage bekommen.. Ha ha und dann war da der Schauspielworkshop. Erstmal kam  ich zu spät, kaum typisch war aber noch kein Problem. Aber dann Tanzen war schon krass, also hilfe krass. Wer mich kennt, eins was ich definitiv nicht kann ist tanzen. Ich beweg mich eher wie so eine Kartoffel. Ansonsten war es aber eine super Erfahrung, die mich definitiv an meine Grenzen gebracht  hat.

Bei Bewerbungen im Schauspielbereich kann ich euch die Seite: castingnetwork.de empfehlen. Dort gibt es eine Übersicht von Schauspielworkshops in ganz Deutschland.

4 Podiumsdiskussionen mit den Bundestagskandidat*innen:

Nach mehreren Monaten Vorbereitung war es im Mai schließlich so weit. Die 4 Podiumsdiskussionen an verschiedenen Biberacher Schule standen vor der Tür. In einem dreiköpfigen Team hatten wir die Bundestagskandidat*innen unseres Wahlkreises eingeladen und standen gleichzeitig in intensivem Kontakt mit diversen Schulen um Termine möglich zu machen. Insgesamt konnte die Projektreihe dann an 4 Gymnasien realisiert werden. Gemeinsam mit Veronika Hehl übernahm  ich das moderieren. Wichtig war es uns, dass das Moderation nicht steif werden sollte, sondern mit herausfordernden und gleichermaßen witzigen Fragen eine lockere Atmosphere zu schaffen. So stellten wir Fragen: „Was würdest du tun wenn Donald Trump zufällig auf der Straße treffen würdest.“ Nachdem wir durchweg positive Rückmeldung von Seiten der Bundestagskandidat*innen und Schulen bekommen haben, ist das uns denke ich auch gut gelungen.

Tipps zu Nachmachen: Am Besten funktionieren Podiumsdiskussionen über einen Ring politischer Jugend oder eine andere parteienunabhängige Organisation. Schreibt im ersten Schritt einfach mal die Schulen an, ob Sie bereit wären und wenn ja dann auch zügig die Bundestagskandidat*innen. Das ganze ist oftmals unkomplizierter als man denkt.

Podiumsdiskussion Gebhard-Müller Schule:

Zugegeben im Mai/ Juni gab es einen regelrechten Podiumsflow  (ha ha was für einen trendiges Wort). Als Vertretung für unsere Bundestagskandidatin durfte ich auf dem Podium der Gebhard-Müller-Schule sitzen. Ich war  mit Abstand die jüngste und die einzige Frau. Und lass ich mich davor einschüchtern? Ne, ich hab damit kein Problem, im Gegenteil, da kann man sich erstmal so richtiig behaupten. Wobei es  schon immer ein bisschen traurig ist, wie viele älterme Menschen im Verhältnis zu Jüngeren Politik machen.

Insgesamt auf jeden Fall ein super Podium, vor  allem die kreativen Fragen des/der Moderator*in haben mir gut gefallen.

Fachtag zum 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung:

Als Jugendpresse Ba-Wü sind wir immer wieder zu Veranstaltungen eingeladen, diese Mal vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Zusammen mit einer Kollegin hab ich mir die Ergebnisse des Kinder und Jugendbericht im Jona-Haus in Stuttgart angehört.  Anschließend sollten wir eigentlich noch eine Moderation leiten, die dann aber irgendwie ausgefallen ist. Tja, so was kann dann schon auch mal passieren. Und was für Ergebnisse sind dabei herausgekommen? Der  KVJS schreibt über die Veranstaltung:

Über 100 Leitungs- und Fachkräfte aus Jugendhilfe und Jugendpolitik trafen sich im 29. Mai in Stuttgart zum Fachtag „Jugend im Blick“, um von wissenschaftlichen Impulsen und Praxiserfahrungen zu profitieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Ergebnisse des 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung. Der Bericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ analysiert die Lebenslagen Jugendlicher in Deutschland. Er beschreibt die Einflussfaktoren, die ihren Alltag prägen und die Bedingungen, die notwendig sind, damit das Aufwachsen in unserer heutigen Zeit gelingt.