Wie sich meine Meinung von London um 180 Grad gewendet hat ?!

Mein Vergleich ein Monat London in 2015 und ein Monat London in 2017

London. 2015 hatte ich dort ein einmonatiges Praktikum absolviert und ich muss sagen die Stadt hat mir damals nicht sonderlich gefallen. Viele fragen sich jetzt bestimmt. Waaas wie kann einem den LONDON nicht gefallen? Aber mir war es einfach zu hektisch, zu groß und zu anonym. Die Stadt war voll von Menschen und doch hat es sich so angefühlt als wäre sie leer. Menschen laufen aneinander vorbei, als würde es den jeweiligen anderen nicht geben. Und dann war da noch meine Gastfamilie. Eigentlich eine super nette Gastmama, nur mit dem gekochtem Essen konnte ich mich nicht so gar nicht identifizieren. „Gelbe Pampa mit irgendwas braunem drin“, oftmals konnte ich gar nicht genau sagen was ich da eigentlich gegessen hatte. Ha ha genug von den Erinnerungen, kommen wir zu London 2017. #wemgingesauchso?

London im September 2017. Was konnte sich schon großartig geändert haben? Ich dachte, hat man einmal eine Meinung über eine Stadt, behält man diese für immer.( Sehr gutes Deutsch Alina, die Sätze fließen heute ja so gigantisch. Ha ha sorry. ) Das mag sich jetzt vielleicht verrückt anhören aber ich hatte mich nicht mal besonders auf London gefreut. Im Nachhinein vermisse ich es extrem. Anders als 2015 habe ich nicht wieder in einer Gastfamilie gelebt, sonder in einer Resistenz. Eine sehr gute Entscheidung. Achso, vielleicht sollte ich noch den Grund nennen, warum ich überhaupt nach London gegangen bin. Kurz gesagt mein Studium: Meine Universität requires (ha ha shit was ist das Deutsche Wort, nicht mein Ernst?) ein Englisch-Zertifikat im C1 Sprachniveau, also relativ hoch. So bevor ich wieder zu viel drumherum quatsche, wie war es denn jetzt so? Insgesamt: Wirklich fantastisch.

  1. Ich habe so viele internationale Leute kennen gelernt und eben nicht aus Europa, wie das sonst der Fall ist,  sondern aus Brasilien, Kolumbien, Russland usw…Länder von denen ich davor eigentlich gar nichts wusste. #warumlerntmanübersolcheLändernichtsinderSchule?Was mir super gefallen hat, ist das die Meisten sehr offen und temperamentvoll waren. Schon ein bisschen anders als in Deutschland. Hier sind doch sehr viele im Vergleich dazu sehr verschlossen und ängstlich.
  1. Neues Land neues Ich. Agiere (krasses Wort oder nicht?) ich hier doch oftmals als Streber, (Ok ha ha agieren passt wohl doch nicht so gut. Egal #Zeitstress) konnte ich ich in  London ein ganz anderer Mensch sein. Laut, ehrgeizig, bisschen überdreht und durchaus auch #partyfreudig. Habe ich in Deutschland oftmals das Gefühl nicht so sein zu können wie ich eigentlich bin, auch einfach fehlender Möglichkeiten in meinem Dorf, hat mir das Partyleben in London richtig Spaß gemacht. Tanzen bis zum Umfallen war das Motto und es hat mir einfach so gut gefallen. Ich kann euch nur empfehlen, besucht einmal einen Original Londoner Club.
  1. Essen. Ich liebe Essen. Gerne und viel und immer. In meinem Stadtteil: Greenwich gab es so so so leckere Restaurants. Zwar oftmals so teuer, dass ich sie mir nicht leisten konnte. #LondonistundbleibteinteuresPflaster. In den Genuss des ein oder anderen konnte ich aber doch kommen. Vor allem die „Chips“ also Pommes in London finde ich so lecker. Viel dicker als in Deutschland und mit Salz und Essig (ja, ihr habt richtig gehört) einfach perfekt. Und dann gibt es da noch das #HygieneSiegel. Ich als überhygienischer Mensch, der sich sehr schnell ekelt findet so was einfach bombastisch. 5 Sterne werden für beste hygienische Verhältnisse vergeben und so hat mir das Siegel oftmals enorm als Entscheidungshilfe gedient. Ha ha hoffentlich ist es auch vertrauenswürdig.

So das wars mit meinem London-Blogpost. Jetzt bin ich wieder im regnerischem Deutschland, ok London war da auch nicht besser, angekommen und freu mich auf Weihnachten. Ha ha ist dir da jetzt nicht was besseres eingefallen. Kaum noch hin bis Weihnachten? #oderweristschonimweihnachtsfieber?

Xoxo

Eure Alina

 

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